Drei Kleinkriminelle: der Türke Gabriel, der Serbe Bobby und der Grieche Costa gehen gemeinsam durch dick und dünn, fühlen sich als Könige des Hamburger Kiez. Aber als Gabriel aussteigt, geht es mit den anderen abwärts… „Kurz und schmerzlos” wirft ein Schlaglicht auf den Alltag junger Männer, die in zwei Kulturen aufgewachsen sind und sich in keiner heimisch fühlen. Ihre Seele steht zwischen allen Fronten, sie spielen die Machos, sind aber äußerst verletzbar.
Ein aus dem Gefängnis entlassener junger Türke will ein neues Leben beginnen, wird aber von seinen Freunden, einem griechischen Kleinkriminellen und einem serbischen Mafioso, in Schwierigkeiten gebracht. Das stilsicher inszenierte, stimmungsvoll fotografierte Porträt einer auf Gedeih und Verderben aneinandergeschweißten Freundesclique, das geschickt die multikulturellen Atmosphären des Hamburger Stadtteils Altona mit in die Handlung einbezieht und
von „echt“ aufspielenden Darstellern getragen wird. Als Beispiel eines gelungenen deutschen Genrefilms durchaus sehenswert.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)
