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Kahlschlag. Der Kampf um Brasiliens rote Erde (Directors Cut)

Kahlschlag. Der Kampf um Brasiliens rote Erde (Directors Cut)

‘Kahlschlag’ beginnt am Amazonas und zeigt das Leben einer indigenen Bevölkerungsgruppe in einem weitgehend autarken Dasein. Nach dem sanften Einstieg brechen jedoch Kontraste auf und offenbaren ein anderes Bild: Menschen aus der brasilianischen Urbevölkerung, die auf eine intakte Natur angewiesen sind, verlieren im Zuge der Globalisierung sukzessive ihre Lebensgrundlagen und ihre Autonomie.

Die weltweit anhaltende Gier nach Rindfleisch und Tierfutter hat in Mato Grosso do Sul innerhalb der letzten 60 Jahre ein intaktes Ökosystem vernichtet und die Guarani Kaiowá kaum lebensfähig zurückgelassen. Der einstige Stolz auf ihre Würde und ihre Fähigkeit, im Einklang mit der Natur zu leben, musste wirtschaftlichen Interessen weichen. Dort wo einst einmal dichte Urwaldregionen waren, wird nun großflächig Viehzucht betrieben und Getreide oder Soja für die Tierfutterindustrie angebaut.
Die Guarani Kaiowá leben seitdem von ihrem Land enteignet, eingepfercht in wenigen, viel zu kleinen Reservaten. Von dort versuchen sie den Widerstand zu organisieren und stehen dabei mächtigen Großkonzernen, skrupellosen Farmern und deren angeheuerten Killerkommandos gegenüber.