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Junta

Garage Olimpo

Nach dem argentinischen Militärputsch 1976: Die 18-jährige Maria wird in die Folterzentrale ”Garage Olimpo” verschleppt. Die Militärs setzen ihren besten Mann auf sie an. Felix soll sie zum Sprechen bringen. Ihre einzige, unvorstellbare Chance ist es, eine Beziehung mit Felix einzugehen. Felix lässt sich darauf ein, doch seinen Job vergisst er nie: Maria wird als Leiche im Meer enden.

Regisseur Marco Bechis ist ein äußerst düsterer Film gelungen, nie gewährt er seinen Zuschauern Erholung vom schrecklichen Geschehen. Nur 30.000 Argentinier wollten den Film überhaupt sehen, das ist ungefähr die gleiche Zahl wie die der ”Verschwundenen”.

Buenos Aires zur Zeit der Militärdiktatur: ein General des Regimes wird von einer Bombe in die Luft gesprengt, die eine Freundin seiner Tochter unter seinem Bett versteckt hat. Szenenwechsel.
Die Studentin Maria lebt mit ihrer französischen Mutter Diane in einem großen, etwas heruntergekommenen Haus. Ein paar Zimmer sind untervermietet. In einem von ihnen wohnt Felix, ein junger, schüchterner Typ, der in Maria verliebt ist. Er scheint weder Vergangenheit noch Familie zu haben und gibt an, in einer Autowerkstatt zu arbeiten.
Maria arbeitet in den Slums als „Lehrerin der Armen“, lehrt sie Lesen und Schreiben. Eng damit verbunden ist ihr Engagement in einer Oppositions-Gruppe.
Eines Morgens stürmen Zivil-Soldaten das Haus und entführen Maria vor den Augen ihrer verzweifelten Mutter. Sie wird in den unterirdischen Teil einer ehemaligen Autowerkstatt, der „Garage Olimpo“, verschleppt. Hier verbirgt sich eines der geheimen Gefängnisse des Junta-Regimes, in dem Maria – wie einer ihrer Freunde und viele andere „Subversive“ – verhört und gefoltert wird.
Der General dieser Einheit setzt seinen besten Mann an, um Maria zum Sprechen zu bringen: Felix. Krankhaft und machtbesessen, zwischen Pflichterfüllung und Zuneigung „kümmert“ er sich daraufhin um Maria, die in ihm wiederum ihre einzige Überlebenschance sieht und zu nutzen versucht.
Währenddessen versucht Diane mit allen Mitteln, ihre Tochter zu finden, und verkauft schließlich das Haus, um damit einen anderen Mitarbeiter der Geheimpolizei zu bestechen können. Die Hoffnung stirbt zuletzt.