In drei Zeitabschnitten wird ein Bilderbogen des afrikanischen Staates Senegal und seiner Geschichte als ehemalige europäische Kolonie entwickelt und die Suche der Afrikaner nach Würde und Selbstachtung beschrieben. Ein Lehrstück auch für die ehemaligen Kolonialherren, uns Europäer.
In drei Zeitabschnitten, bis 1900, 1935 bis 1945 und ab 1945, wird die Geschichte eines afrikanischen Staates (Senegal) und seiner Vergangenheit als ehemalige europäische Kolonie beschrieben. „Jom“, ein kaum zu übersetzendes Wort der Woloffsprache, bezeichnet die Würde, den Mut zu einem respektwürdigen Verhalten. Er ist die zentrale Idee dieser vitalen Geschichten aus verschiedenen Zeiten, die sich zur „Geschichte eines Volkes“ (so der Untertitel des Films) fügen. Ein Werk, das bewußt an die Tradition der afrikanischen Geschichtenerzähler, der Griots, anknüpft, das aber auch ein europäisches Publikum mitzureißen vermag.
