Jin verlässt den kurdischen Widerstand und wandert Richtung Westen, ‚zur Großmutter‘ sagt sie – in einer schier überwältigenden Naturkulisse begegnen ihr freundliche Tiere… aber auch Spuren der Zerstörung.
Reha Erdem ist der große Mystiker des türkischen Arthouse-Kinos: in seinen Filmen sind Zivilisation und Natur, Magie und Realismus eng aufeinander bezogen. Auch dieses atemberaubend fotografierte Märchen eines mutigen Mädchens alleine im Wald, erzählt nicht nur vom Kurdenkonflikt: ein filmisches Epos – rätselhaft, poetisch, mit langer Nachwirkung.
Jin
Tüpisch Türkisch 2013




