Grandiose Landschaften und deren Menschen bilden die filmische Kulisse für eine in der Kolonialzeit angesiedelte Liebesgeschichte.
Die Lebens- und Liebesgeschichte der dänischen Schriftstellerin Karen Blixen, ihre abenteuerlichen Jahre als Farmerin in Afrika und ihre glückliche Romanze mit einem Großwildjäger.
Der von Sidney Pollack sensibel inszenierte Film beschreibt den romantischen Idealismus einer eigenwilligen Frau am Ende der Kolonialepoche – und versinkt dabei gelegentlich selbst in einer sentimentalen Wehmut. Der Traum vom freien Leben fernab der „zivilisierten“ Gesellschaft mit ihren sozialen und emotionalen Tabus wird zwar beschworen, sein Scheitern aber kaum kritisch beleuchtet. Ein schönes, letztlich unverbindliches Kinomelodram,
in den USA mit sieben „Oskars“ ausgeszeichnet. (fd 25 508)
