Das Interview eines einheimischen Journalisten mit dem Regisseur eines deutschen Fernsehfilms über einen Tagelöhner in Costa Rica führt zum Nachdenken über das System der großen Fernsehanstalten in aller Welt, deren (schein-)objektive Berichterstattung und die sogenannte „Weltinformationsordnung“. Ein medienkritischer Beitrag des alle(r)weltskino zur damals aktuellen „Eine-Welt-Woche“ in der ARD.
Der Film problematisiert sehr gründlich die Fragen nach der Glaubwürdigkeit einer Berichterstattung durch Medien der Ersten über die Dritte Welt.
Spielfilmartig läßt er ein deutsches Fernsehteam in Lateinamerika die Arbeitsbedingungen dokumentieren. Durch ein Interview eines einheimischen Journalisten mit dem deutschen Regisseur wird die Arroganz der Medien zu Tage gefördert, in ein paar Tagen einen atmosphärischen Bericht über ein fremdes Land zu fertigen.
Dazwischen geschnitten sind u.a. Redaktionskonferenzen, Interviews mit deutschen TV-Zuschauern und alternative Filmbeispiele, die allesamt medienkritisch diesen, unseren Fersehjournalismus entlarven.
