Öffnet in einem neuen Tab

Homestead Artifacts

Homestead Artifacts

Die Großmutter des Filmemachers, die 90-jährige Garnet McBride, erzählt die Geschichte der Familie ihres Mannes. Dessen Eltern versuchten um das Jahr 1910, in New Mexico zu siedeln. Drei Jahre mussten sie in der unfruchtbaren Wüste überstehen, damit ihnen das Land überschrieben werden konnte. Danach zogen sie weiter und versuchten, diesen „großen Fehler“ zu vergessen. Kent Hayward forscht seiner Familiengeschichte nach und stößt auf eine faszinierende Geschichte des Scheiterns und des Überlebens unter Umständen, die heute eher der sogenannten „Dritten Welt“ zugeordnet werden. Zusammen mit seiner Familie macht er sich auf, das „vergessene“ Land zu finden. Sein so entstandener Film vereint eine großartige Kameraarbeit in der Qualität von James Benning mit einem der schönsten Beispiele der in den USA gepflegten „Oral History“, der mündlichen Überlieferung in den Gesprächen mit der Großmutter.