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Hafenkneipe von Tahiti, Die

Donovan's reef

Eine Amerikanerin besucht auf Tahiti ihren Vater, um ihn aus der Erbschaft zu drängen. Aber John Wayne, Kneipenwirt und Freund des Vaters, löst auf seine Art die Probleme.

Die Tochter eines Aktionärs, eine energische junge Dame aus Boston, besucht ihren auf einer Südseeinsel wohnenden Vater, um ihm – dem Trinker und Raufhelden (John Wayne) – aus Erbschaftsgründen einen unmoralischen Lebenswandel nachzuweisen, bekennt sich aber schließlich zu seiner unkonventionellen Lebensart.

Einer der letzen Filme mit John Ford (gest. 1973); eine im Stil uneinheitliche, mäßig lustige Komödie. (fd 12 221)

Zu seinen Lebzeiten hatte er Freunde und Feinde, aber die, die ihn kannten und sich am meisten mit ihm beschäftigten, liebten und hassten ihn zugleich. „Ich liebe diesen verdammten Republikaner!“ sagte sein Freund und Regisseur John Ford, der natürlich Parteiträger der Demokraten war und den eher konservativen Republikanern überhaupt nicht zugetan. Jean-Luc Godard sah in der Zerissenheit, die Wayne selbst in sich trug und die dann auch den befiel, der sich mit Wayne auseinanderzusetzen hatte, das Mysterium und die Faszination des amerikanischen Films verkörpert: „Es ist unmöglich, Wayne nicht zu lieben, wenn er im vorletzten Akt der ‚Searchers‘ plötzlich Natalie Wood in seine Arme nimmt.“ Als Wayne immer älter und immer weiser wurde, hat er auch seine erbittersten Feinde für sich eingenommen.