Die Geschichte eines verzweifelten Landarbeiters, der sich zunächst einem falschen Wunderprediger und später einem ebenso falschen Revolutionär anschließt, um zu erkennen, daß er seiner Unterdrückung nicht entgehen kann. Auf dem Hintergrund der Landarbeiterrevolte von 1940 in Brasilien.
Im Mittelpunkt von Rochas Film stehen der Viehtreiber Manuel und seine Frau Rosa, die in bitterer Armut leben. Nachdem Manuel eines Tages im Zorn über ungerechte Behandlung seinen Arbeitgeber getötet hat, muß er fliehen. Zusammen mit seiner Frau schließt er sich dem „Propheten“ Sebastiao an, der seiner Gefolgschaft, ein Land verspricht, indem es genug zu essen und zu trinken gibt. Unbeirrt folgt Manuel dem „Propheten“, doch die angekündigten Wunder bleiben aus. Als dann noch eines Tages ein unschuldiges Kind, in einem blutigen Zeremoniell, von Sebastiao, geopfert wird, tötet Rosa den falschen „Propheten“. Nun schließt sich Manuel Corisco, dem Anführer der Cangaceiros, an. Die Cangaceiros kämpfen mit Gewalt gegen die Macht der Großgrundbesitzer. Aber auch hier wird Manuel enttäuscht. Nachdem Corisco von einem,von den Großgrundbesitzern bezahlten, Killer ermordet wird, zieht Manuel wieder allein durch das Land.
