In der Wüste Kalahari in Botswana lebt friedlich und genügsam ein Stamm Buschmänner, doch das ändert sich, als der Pilot eines Flugzeuges eine Dose Coca Cola aus dem Flugzeug wirft. Was zuerst als ein Geschenk der Götter betrachtet wird, stiftet Gewalt und Unfrieden, so daß der Stamm versucht, sich von diesem Fetisch dadurch zu befreien, dass er ans Ende der Welt gebracht werden soll. Eine in ihrem Afrika-Bild umstrittene Komödie.
Diese märchenhafte Satire auf die menschliche Zivilisation ist dem Regisseur offensichtlich nicht publikumsattraktiv erschienen. So führt er noch zwei weitere Handlungen ein, die die Wanderung des Buschmannes schnell in den Hintergrund drängen. Einmal geht es um eine großstadtmüde Journalistin, die als Lehrerin nach Botswana kommt und nach vielen Missverständnissen zu einem Mikrobiologen findet; des Weiteren um die Flucht einer Bande von Revolutionären, die einige Politiker in einem benachbarten Staat erschossen haben. Dies alles wird mit Zeitraffer-Technik und Slapstick-Manier wild durcheinandergeschüttelt, bis einschließlich alle satirischen Spitzen gegen die moderne Technik des Menschen, besonders gegen dessen Fetisch Auto, verpufft sind und eine hübsche Ausgangsidee vergessen ist.
