Der Film stellt die Gleichzeitigkeit unterschiedlicher Krankheitsauffassungen dar: eine Sprechstunde wird dem Ritual der Griots in Benin, Westafrika, gegenübergestellt.
Ohne Kommentar, lediglich mit der Rezitation der Gesänge und Geschichten (deutsche Nachdichtung: Y. Karsunke) wird dieser epische Film untermalt und episodisch erzählt. Er fordert das Publikum auf, selbst ins Fabulieren einzusteigen.
„Der Film ist episch und erzählt episodisch. Ich wünsche mir für ihn ein Publikum, welches sich bereit findet selbst produktiv zu werden, sich selbst Dinge weiterzuerzählen. Er hat keinen Kommentar. Der Sprecher rezitiert in Auszügen Gesänge der Geschichtenerzähler und das Gespräch mit Koumba, der Priester-Heilerin.“ (Marlene Dittrich-Lux)
(gr-31-10-03)
