Täglich donnern LKWs durch das kirgisische Dorf Barskoon, beladen mit Zyanid, einer giftigen Chemikalie, mit der in der nahe gelegenen Mine Gold abgebaut wird. Als 1998 ein LKW in den Fluss des Dorfes stürzt, erkranken Hunderte Menschen. Sieben Jahre später gründen mutige Dorfbewohnerinnen eine kleine Umweltorganisation und blockieren immer wieder die Zufahrt zur Mine. Von den anderen Frauen im Dorf werden sie bewundert: Erkingül, die wegen ihrer politischen Aktivität massiv unter Druck gesetzt wird, Sakisch, die als erste Frau im Dorf ein Auto fährt, und die alleinerziehende Asel, die den Mut hat, sich aus einer Zwangsehe zu befreien.
Vier Jahre lang begleitete die Kölner Filmemacherin Mirjam Leuze die Aktivistinnen. Mit Humor und großer Nähe zeigt ihr Film Leben und Überleben in einem kirgisischen Dorf, und den globalen Kampf um Rohstoffe aus der Perspektive mutiger Frauen in Zentralasien.
Flowers of Freedom
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