Die Radiomoderatoren im heimischen Dorf Tekodogo kündigen FESPACO an, das größte afrikanische Filmfestival. Im Dorf werden die Fernseher verladen. Die Eröffnungsveranstaltung im Fußballstadion von Ouagadougou ist Stunden vorher bis in die letzten Reihen gefüllt, die Kinder auf dem Marktplatz im Dorf hören die ersten Töne von Alpha Blondy. Das Konzert wird unterbrochen. Das Lied: „Tout change, tout évolue, seule les imbéciles ne changent pas. J’insiste, je persiste et je signe, les ennemis de l’Afriquece sont les Africans. Les imbéciles ont décidé d’entrer dans l’histoire à reculons. Les peuples baillonnés écoutent la „synfolie“ des canons…“ teilt die Emotionen, die Stimmung ist angespannt. Der Präsident ist da u nd unzählige internationale Gäste und Journalisten sind anwesend. Unter lautstarkem Beifall des Publikums verläßt Alpha Blondy die Bühne.
„Ein Filmemacher, das ist ein persönlicher Blick, der uns die Sache zeigt, die er als einziger sieht. Egal, wo er herkommt, er zeigt uns immer nur einen Teil der Wahrheit, einen Widerschein seiner Wirklichkeit.“ (N’Diaye)
