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Fälschung, Die

Le Faussaire

Ein deutscher Sensationsreporter im umkämpften Beirut: ist die Krise, die er erlebt, seine eigene oder die Krise des Auslandsjournalismus?

Journalist Georg Laschen soll für eine Illustrierte über die blutige Kämpfe zwischen Moslems und Christen im Libanon berichten. Mit einem Fotoreporter fliegt er nach Beirut. Dort erlebt er unbegreifliche Grausamkeiten auf beiden Seiten. Die Zweifel an seinem Beruf wachsen. Laschen kommt sich wie ein Fälscher vor.
(Hör Zu 37/91)

Im Auftrag einer Hamburger Illustrierten fliegt der Reporter Georg Laschen nach Beirut. Mitten im Entsetzen des Bürgerkrieges, das er fachkundig, kühl und objektiv seinen Lesern vermitteln will, überfällt ihn der Zweifel, an dem, was er schreibt. Er merkt, dass er, in dem er rafft, gliedert, bereits fälscht, die Darstellung menschlichen Leidens unmöglich wird. Er weiß, dass er fälscht, fürchtet aber, dieses Bewusstsein zu verlieren. Gleichzeitig erkennt er, dass auch sein Privatleben – seine Ehe in Deutschland – aus nichts Anderem als einer Girlande von Lügen besteht. Eine „Fälschung“, um leben zu können?