Die Geschichte des 93-jährigen Francisco “Pacho” Rada, der als einer der besten kolumbianischen Akkordeon-Spieler gilt. Rasch weitet sich der eindrucksvolle Dokumentarfilm über das Porträt des sympathischen älteren Mannes hinaus, gibt anderen Musikern die Möglichkeit zur Selbstdarstellung, lässt Mythen und Legendenbildung ineinander fließen und lotet den Stellenwert der Musik fürs Selbstbewusstsein des einfachen Volkes aus. Dabei verdichtet er sich zu einer Darstellung des einfachen, in sich ruhenden Lebens, das trotz finanzieller Armut einen ungeheuren Reichtum zu bieten hat. (film-dienst 05/01).

