Eine junge Peruanerin leidet an mysteriösen Krankheitssymptomen, in denen sich nach Überzeugung der Indios die Traumata niederschlagen, die ihre Mutter während des Bürgerkriegs erlitt. Nach dem Tod der Mutter möchte sie Geld auftreiben, um diese in ihrem Heimatdorf bestatten zu können – was einen steinigen Weg hinaus aus den “vererbten” Ängsten bedeutet.
Das magisch-realistische, ruhig erzählte Porträt begleitet die Entwicklung seiner Hauptfigur ebenso anteilnehmend wie diskret und verknüpft das Gespür für starke symbolisch-metaphorische Bilder mit der aufmerksamen Beobachtung des Alltagslebens in der peruanischen Hauptstadt Lima. (film-dienst 23/2009) – “Goldener Bär” der Berlinale 2009


