Bevor Genua militärisch abgeriegelt wurde und lange bevor die bekannten Bilder von den Straßenschlachten durch die Medien gingen, hatte der italienische Filmemacher Francesco Maselli die Idee, den G8-Gipfel zu filmen. Es entstand ein Kollektiv von 35 Männern und Frauen, die fast 300 Stunden Filmmaterial drehten.
Was zunächst ein fröhliches Straßenfest war, eskalierte bald in gewalttätige Ausschreitungen. Der Film verzichtet jedoch auf die bekannten Szenen der Gewalt und richtet dafür ein Augenmerk auf die Vielfalt der Globalisierungskritiker. Ein Traktat-Film, der ausschließlich durch Bilder und Musik zu überzeugen sucht.
