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Dschungelburger – Hackfleischordnung International

Dschungelburger - Hackfleischordnung International

Eine Spurensicherung, die den Weg des Fast-Food-Hamburgers von der Rinderfarm bis zum Restaurant nachzeichnet. Es eröffnet sich eine Sackgasse, die zur Vernichtung des Regenwaldes, zu einer ruinierten Landwirtschaft, abgebauten Arbeitsplätzen und zur weltweiten Verbreitung einer gesundheitlich bedenklichen Eßkultur führt.

Peter Heller verfolgt die Entstehung der Rindfleischplätzchen an ihren
Ursprungsort: auf die Rinderweiden in den abgeholzten urwaldregionen Mittelamerikas. Von dort geht es in die Maschinerie einer hochmodernen Schlachthausindustrie und zu den Verbrauchern der ständigen wachsenden Gemeinde der Fast-Food-Freunde in aller Welt. Am Beispiel Costa-Ricas werden die ökologischen und wirtschaftlichen Schäden verdeutlicht.
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Ein Film über die „Hackfleischordnung international“, eine Spurensicherung, die den Weg der Styroporverpacktern „Hamburger“ aus den Fast-Food-Restaurants bis in die abgeholzten Urwaldregionen Mittelamerikas verfolgt und dabei auch Zusammenhänge zwischen Ökonomie und Ökologie offenlegt.
Am Beispiel Costa Ricas zeigt die Dokumentation die fortschreitende Rodung des Regenwaldes und benennt die letztlich unabsehbaren weltweiten ökologischen Schäden. Vom zurückgehenden Pro-Kopf-Verbrauch an Rindfleisch ist die Rede bei stetig steigenden Produktionsmengen, die wiederum die Fleischpreise sinken lassen, was den Ruin der kleinen Viehzüchter zur Folge hat.
Der Film ist eine Auseinandersetzung mit der Schnellimbiss-Industrie, ihren Fleischbeschaffungs- und Vermarktungsstrategien, zu denen Viehzüchter, Agrarexperten und Manager sich teils freimütig, teils abwägend zurückhaltend äußern und dabei die Stationen des Teufelskreises benennen, der am Ende zur Vernichtung des Urwaldes, zur Versteppung ganzer Regionen führt, klimatische Veränderungen heraufbeschwört, die Landwirtschaft ruiniert, Arbeitsplätze eliminiert, die Selbstversorgung der Bevölkerung reduziert und das ökologische Gleichgewischt der Umwelt zerstört. Angesprochen wird auch der Verfall der Esskultur, eine damit einhergehende ernährungsphysiologische bedenkliche Konsomgewohnheit mit möglicherweise weitreichenden Konsequenzen für die Volksgesundheit.
„Dschungelburger“ ist ein engagierter, sachkundiger, parteiischer Film, der den Widerspruch sucht und damit sein Thema breitenwirksam zur Sprache bringen möchte. (Audiovisuelle Arbeitsmittel für die politische Bildung)