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DEVILS DON’T DREAM – Nachforschungen über Jacobo Arbenz Guzmàn

DEVILS DON'T DREAM - Nachforschungen über Jacobo Arbenz Guzmàn

Daß die CIA gelegentlich dazu neigt, eine demokratisch gewählte lateinamerikanische Re­gierung zu stürzen ist bekannt. Nicht bekannt ist die Geschichte des guatemaltekischen Präsi­denten Jacobo Arbenz Guzmán. 1950 gewählt beginnt er mit einer Landreform. Das reicht dem „großen Bruder“ im Norden, zu behaupten, er sei vom Kommunismus manipuliert: Guzmán wird 1954 gestürzt…

Eine behutsame Annäherung an die Lebensgeschichte des 1951 zum Präsidenten von Guatemala gewählten Politikers schweizerischer Abstammung Jacobo Arbenz Guzmán, der die Latifundien der United Fruit Company und anderer Großgrundbesitzer an die Bauern verteilte und darum 1954 durch einen vom amerikanischen Geheimdienst CIA inszenierten Putsch gestürzt wurde. Über die
Person des gescheiterten und aus der Geschichte gleichsam ausgemerzten Reformers hinaus vermittelt der Dokumentarfilm ein beklemmendes Bild des Kalten Krieges und seiner auch heute noch unabsehbaren Folgen.

Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)