Benjamin ist Schüler an einer aufgeklärten, staatlichen Schule. Eines Tages weigert er sich, am Schwimmunterricht teilzunehmen und zwar nicht, wie seine Mutter vermutet, wegen einer unkontrollierbaren Erektion, sondern weil der Anblick seiner minimal bekleideten Mitschülerinnen seine religiösen Gefühle verletzt. Benjamin ist zu seiner eigenen radikalen Version des Christentums konvertiert. Er ist ein Missionar und Kreuzzügler, der gegen Homosexualität, geschiedene Frauen und Evolutionstheorie Bibelstellen ins Feld zu führen weiß und dabei sehr eloquent ist. Bald gerät die Lehrerschaft ins Wanken.
Der Film ist eine furiose Groteske, die Fragen nach der Motivation des Utschenik – des Schülers oder Jüngers – und nach der Stabilität einer aufgeklärten Gesellschaft nicht nur in Russland stellt.
Der die Zeichen liest
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen


