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Das Mädchen Hirut

Difret
Als Gast zur anschl. Diskussion: Genet Alem

Der Spielfilm schildert die wahre Geschichte der 14-jährigen Hirut, die 1996 auf dem Schulweg entführt wird und schließlich ihren Vergewaltiger heiraten soll. ‚Telefa‘ heißt diese fürchterliche Tradition in Äthiopien. Bei ihrer Flucht tötet sie den Peiniger aus Notwehr – der Brauch verlangt daraufhin ihre Hinrichtung. Die engagierte Rechtsanwältin und Frauenrechtlerin Meaza nimmt sich des Kindes an und stellt sich dem Kampf gegen die patriarchalischen Strukturen in den Dörfern und der Justiz.
Der Filmcrew – unter anderem Koproduzentin Angelina Jolie – wurde vorgeworfen, die junge Frau nicht über die Dreharbeiten informiert zu haben. Doch die inzwischen 32-Jährige hat nachträglich ihr Einverständnis gegeben, auch wenn sie sich zunächst „zum zweiten Mal missbraucht“ fühlte.

Der Film hat bei Festivals wie der Berlinale, Sundance, Montreal und Amsterdam zahlreiche Publikumspreise erhalten.

Anschl. Diskussion mit Genet Alem in Zusammenarbeit mit www.bildung-trifft-entwicklung.de

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