Im Ostkongo herrscht seit 20 Jahren Bürgerkrieg. Die Region ist reich an Bodenschätzen und ethnisch divers, was machtpolitische Interessen noch befeuert. Kriegsverbrechen mit Millionen von Toten kamen nie vor Gericht.
Der Theater- und Filmemacher Milo Rau begibt sich auf eine Recherchereise in die Region. Er trifft Opfer und Täter, Regierung und Opposition, Militärs und Rebellen, Menschenrechtsaktivisten, Bergleute und Vertreter der Minenkonzerne. Im Ostkongo und später in Berlin inszeniert Rau ein Tribunal, bei dem Opfer, Täter und sonstige Akteure zu Wort kamen. Der Dokumentarfilm begleitet Recherche und Tribunal.
Im Anschluss Gespräch mit Produzent Arne Birkenstock






