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Daratt

Daratt

Im vom Bürgerkrieg zerrissenen Tschad erhält der 16-jährige Atim von seinem Großvater einen Revolver. Damit will er Nassara töten, den Mann, der seinen Vater umgebracht hat. Atim verlässt sein Dorf und geht in die Hauptstadt N’Djamena und findet Nassara, der eine Bäckerei betreibt. Atim lässt sich als Lehrling einstellen, und Nassara will ihn sogar als Sohn adoptieren. Umso schwerer fällt es Atim, sein Vorhaben der Selbstjustiz durchzuführen …

Regisseur Mahamat-Saleh Haroun erzählt mit seinem Film eine stilistisch konzentrierte, ganz von der Präsenz der Figuren getragene Tragödie, die die Notwendigkeit von Vergebung und Versöhnung nicht nur in dem vom Bürgerkrieg erschütterten afrikanischen Land aufzeigt.

Großer Preis der Jury, Filmfestival Venedig 2006, „Sehenswert“ (film-dienst).