In der Verfilmung des Romans “ Cubagua“ des venezolanischen Schrifstellers Enrique Bernado Nunez (1895 – 1964) entdeckt der Ingenieur Leiziaga, dass er historische Doppelgänger in der Epoche der Kolonialisierung Venezuelas hatte. Er erforscht die Vergangenheit seiner Doppelgänger und stellt fest, dass sich alle vergangenen Ereignisse auf ein und dieselbe Realität beziehen: auf Amerika, die Ureinwohner, die stete Eroberung.
Ein Ingenieur, der für ein multinationales Konsortium in das Gebiet des Orinoko reist, wird mit der Vergangenheit und den anhaltenden Folgen der Conquista konfrontiert. Auf drei ineinander verschachtelten Zeitebenen – der Gegenwart, den 30er Jahren und dem 16. Jahrhundert – wird die immergleiche Geschichte von Unterdrückung und Ausbeutung der Ureinwohner erzählt. Ein mitunter überfrachteter und überzeichneter Film, dennoch ein beachtlicher Beitrag zum Thema.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001
