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City of the Sun

Mzis qalaqi
Kölnpremiere

Tschiatura, eine Bergbaustadt im südlichen Kaukasus, war einst der weltweit wichtigste Manganproduzent. Mit dem Zerfall der Sowjetunion kam der wirtschaftliche und soziale Abstieg: Der Bergbau ging Konkurs, über die Hälfte der Bevölkerung wanderte aus, jahrelang gab es keinen Strom, kein Wasser und kein Gas. Die Spuren des Verfalls sieht man an jeder Ecke.

In langsamen, beinahe poetischen Sequenzen porträtiert Rati Oneli die surreale Stadt und deren Einwohner. Ob der Musiklehrer Zurab, der Minenarbeiter Archik oder zwei junge Athletinnen – alle haben etwas gemeinsam: Egal, wie sinnvoll oder unsinnig ihre Aufgaben erscheinen, sie geben nicht auf.

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