Buenos Aires: Hier trifft der junge Chinese Yun, der nach dem Tod seiner Verlobten traumatisiert und hilflos durch die Großstadt irrt, auf den mürrischen, wortkargen Eisenwarenhändler Roberto. Der ist mehr oder weniger ein Misanthrop und will zunächst nichts von Yun wissen, einmal abgesehen davon, dass er keine Silbe von Yuns Wortschwall versteht. Doch schließlich bringt er es nicht übers Herz, Yun an der Straßenecke stehen zu lassen. Darum nimmt er ihn mit zu sich nach Hause – zunächst nur für eine Woche, nicht ahnend, dass sein eigenwillig geordneter Alltag gehörig durcheinander geraten wird. Und nicht nur sein Alltag …
Es entwickelt sich eine leise Culture-Clash-Komödie, in der sich der Regisseur nie über seine Figuren lustig macht, wenn er Witz und Humor aus Kulturunterschieden und Sprachbarrieren gewinnt. ‚Dabei profitiert der zutiefst menschliche Film vor allem von der Präsenz seines sparsam agierenden Hauptdarstellers.’ (film-dienst)




