Der schottische Busfahrer George verliebt sich in die Nicaraguanerin Carla. Ein dunkles Geheimnis umgibt sie, dessen Wurzeln offenbar in ihrem Heimatland liegen, wo die regierungsfeindlichen Contra-Rebellen seit Jahren einen schmutzigen Krieg gegen die Zivilbevölkerung führen. Gemeinsam wagen George und Carla die Reise nach Nicaragua, mitten hinein ins Kriegsgebiet… – Regisseur Ken Loach schuf nach „Land and Freedom” wieder eine dramatische Liebesgeschichte vor politischem Hintergrund und erhielt dafür den Publikumspreis der Viennale 1996.
Ein Busfahrer verliebt sich Ende der 80er Jahre in Glasgow in eine nicaraguanische Tänzerin, die auf Grund von traumatischen Erlebnissen nach Schottland geflohen ist. Nach einem Selbstmordversuch motiviert er sie, sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Gemeinsam reisen sie nach Nicaragua, wo die Contras mit einem grausamen Guerillakrieg die Zivilbevölkerung terrorisieren.
Die ungewöhnlich selbstlose Liebesgeschichte ist einem realistischen Kino verpflichtet und vermittelt durch einen dokumentarischen Stil Nähe und Authentizität. Trotz politisch motivierter Parteinahme für die Sache der Sandinisten und einiger Einseitigkeiten ist der Film ein überzeugendes Beispiel für die filmische Thematisierung der verwandelnden Kraft der Liebe.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)

