Tony ist 13, Diosel und Bunso sind erst elf Jahre alt. Sie sitzen im Gefängnis, um sie herum Hunderte anderer Gefangener, erwachsene und minderjährige. Der verstörende Dokumentarfilm (Regiepreis Eine-Welt-Filmfestival Prag) begleitet die Kinder im Knast und zeigt ihre unmenschlichen Haftbedingungen: Hunger, Schlaf auf Beton, keine ärztliche Versorgung, Gewalttaten von Erwachsenen.
Eine Million Kinder sitzen in den Gefängnissen von Entwicklungsländern, so eine Schätzung von UNICEF. 20.000 Minderjährige sind auf den Philippinen inhaftiert, die allermeisten Straßenkinder, die wegen Bagatellen wie etwa Herumlungern, Klebstoffschnüffeln und Diebstählen aus Hunger weggesperrt wurden. 2006 änderte der asiatische Staat das Jugendstrafrecht auf dem Papier, doch immer noch sind zahllose Kinder hinter Gittern. Auch Heime, in denen viele Kinder und Jugendliche leben müssen, gleichen den Knästen bis ins Detail.
Der Kölner Tatort-Verein mit den bekannten Schauspielern Klaus J. Behrendt, Dietmar Bär und Joe Bausch unterstützt philippinische Kinderschützer, die die Kinder befreien und ihnen eine bessere Zukunft geben.
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