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Bratan – Der kleine Bruder; auch: Faruch, mein Bruder

Bratan

Eigentlich geht es um nicht mehr als eine Fahrt durch die tadschikische Steppe mit einem uralten Frachtzug. Zwei Brüder sind auf dem Weg zu ihrem Vater in der Stadt. Gelegenheit für den Regisseur, hier und dort die Wirklichkeit des einfachen Lebens einfacher Menschen einzufangen.

Zwei Brüder, die seit der Scheidung der Eltern bei ihrer Großmutter leben, besuchen den Vater, der sie zunächst nicht erkennt und längst mit einer anderen Frau zusammenlebt. Nach einem kurzen, von viel Unverständnis geprägten Aufenthalt kehren die Brüder – auch der jüngere, der eigentlich beim Vater bleiben sollte – in ihren Heimatort zurück. Ein kleiner Film, der mit karger Poesie die Lebensfreude und das im Kern sehr liebevolle Verhältnis der Jungen
zueinander beschreibt. Die Zugfahrt durch die tadschikische Steppe ist geprägt von merkwürdigen Begebenheiten am Rande, sie macht mit einer wundersamen Landschaft und dem einfachen Leben der Einheimischen vertraut.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)