Im Dorf Amanha Lundju in Guinea-Bissau wird gemäß der Tradition jedesmal, wenn ein Kind auf die Welt kommt, ein Baum gepflanzt. Diese Bäume werden zu den Seelen der Dorfbewohner. Dou hatte vor langem das Dorf verlassen, kehrt aber an dem Tag zurück, als sein Zwillingsbruder Hami stirbt. Es kündigt sich weiteres Unheil an: Als die Holzfäller aus der Stadt in das Dorf kommen, beginnt die Zerstörung. Der alte Schamane befiehlt daraufhin den Auszug der Dorfbewohner in die Wüste.
Der Regisseur Flora Gomes erzählt in diesem Spielfilm die Geschichte der Initiationsreise einer Dorfgemeinschaft, die auf ihre Weise die Zerstörung ihrer Lebensform und die Missachtung ihrer Ahnen überwinden will. Dabei gelingen Flora Gomes Filmsequenzen von wunderbarer Schönheit jenseits des verklärenden Ethno-Kitsches.
