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Beschkempir

Beschkempir

In einem kirgisischen Dorf wächst ein Junge als Adoptivsohn eines kinderlosen Paares auf. Als er von seiner Herkunft erfährt, verliert er seinen inneren Halt und gerät in die Rolle des Außenseiters. — Eindrucksvolle Studie über das Ende einer Kindheit, die durch ihre ungewöhnliche plastische “Lichtsprache” (Frankfurter Rundschau) begeistert und in den archaischen Konflikten Allgemeinmenschliches thematisiert. Der poetische-visionäre Umgang mit der Zeit und den traditionellen Handlungsweisen verdichtet sich zu einer universalen Meditation über das Leben. “Sehenswert” (film-dienst)

In einem wunderschönen Bilderreigen präsentiert sich das dörfliche Leben in Kirgisien, so wie es vielleicht schon vor tausend Jahren war. Schabernack, Neugier, Raufereien, die Unbeschwertheit der Jungen, die erste Liebe, Rituale und Lieder, das Familienleben werden unverstellt und humorvoll von den energiegeladenen Darstellern vorgelebt. Vor diesem Hintergrund verwandelt sich der Alltag in die bewegende Geschichte vom Erwachsenenwerden eines Jungen. Er erfährt, nicht von seiner Familie, dass er adoptiert wurde, und wird darüber plötzlich erwachsen, als er die Verantwortung für die Totenzeremonie seiner Großmutter übernimmt. Diese universelle Geschichte, die überall auf der Welt spielen könnte, wird unverwechselbar durch die Verankerung in der traditionellen Kultur Kirgisiens. Immer wieder werden die Bilder in diesem Schwarzweißfilm für kurze Zeit bunt, um uns unglaublich farbenprächtige, fast gemäldeartige Momentaufnahmen des traditionellen kirgisischen Alltags zu zeigen.