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Barroco

Barroco

Eine virtuose spielerische Odyssee durch fünf Jahrhunderte afro-karibisch-lateinamerikanisch-europäischer Geschichte! Paul Leduc, bekannt durch seinen Film „Frida Kahlo“, ersetzt das gesprochene Wort durch Musik und Bilder, Blicke und Gesten. Das ist reine Kinomagie voller faszinierender Mythen, tropikalischer Sinnlichkeit und poesievoller Zauberei, ein Kaleidoskop tausend wechselnder Impressionen und Stimmungslagen…

Film ohne Dialog, dafür aber mit viel Musik aller Stilrichtungen. Er erzählt von einer Reise durch sechs Jahrhunderte und zwei Kontinente, die in Mexiko beginnt. (HÖRZU 2/91)
Im Mittelpunkt dieses Films ohne Dialoge steht die Musik; jede Art von Musik: präkolumbianische Musik oder Musik des Barock, Vivaldi und Flamenco, Schubert und Rock’n Roll. Der Film erzählt die Geschichte einer Reise, die durch Mexiko und nach Kuba, in die Karibik und nach Europa führt, eine Reise durch die Zeit und die Musik und die von der kindlichen Frage ausgeht: Mama, woher kommen die Sänger? „Barroco“ ist ein Divertimento in vier Sätzen, sechs Jahrhunderten, zwei Kontinenten und fünf Charakteren (Info West3 Nr. 3/91)
Ein Film ohne Dialoge, angelegt als filmisch opulente Reise durch Zeit und Raum. Ein sinnlicher Bilder- und Musikwirbel führt durch fünf Jahrhunderte und erzählt eine transkontinentale Geschichte. Paul Leduc geht den Spuren der Musik in Mexiko und Kuba, in der Karibik und in Europa nach, intoniert präkolumbianische Tonfolgen ebenso wie die Musik des Barocks oder den Rock’n’Roll. In der Illustration bisweilen grausam, magisch und allegorisch, dann blasphemisch und wiederum bewußt naiv. Ein Film, der mit herkömmlichen Strukturen bricht und durch seine kreisförmige Anlage eine starke Sogwirkung erzielt. Er fordert Aufmerksamkeit, Verständnis und Geschichtskenntnisse.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)