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Barakat!

Barakat!

Die junge Ärztin Amel und die Krankenschwester Khadidja suchen im vom Bürgerkrieg zerrütteten Algerien der neunziger Jahre Amels Mann Mourad, der als kritischer Journalist von einer islamistischen Gruppe verschleppt wurde. Die gefährliche Reise führt sie in die Berge, wo sie von einer islamistischen Untergrundorganisation gefangen genommen werden. Deren Anführer steht jedoch seit dem algerischen Befreiungskrieg, der im Jahr 1962 endete, in Khadidjas Schuld. Die Frauen hoffen deshalb, ihre Suche erfolgreich fortsetzen zu können…

Die beiden Frauen, repräsentieren zwei Generationen, die das Ende von Terror und Krieg herbeisehnen, so wie es schon der Titel des Films ausdrückt. „Barakat“ heißt übersetzt: „Es reicht!“

«Ich wollte in meinem Film weder eingesperrte, unterwürfige Frauen zeigen, wie man sie aus anderen algerischen Filmen kennt, noch wirklichkeitsfremde Heldinnen… Ich wollte Frauen porträtieren, die in Bewegung sind, die in ihrem Leben vorankommen, ohne sich jemals selbst zu bemitleiden.» Djamila Sahraoui

Für ihren Debütfilm erhielt die Regisseurin beim Filmfestival FESPACO 2007 in Ouagadougou gleich drei Auszeichnungen und beim Filmfestival in Mailand 2006 den Spezialpreis für den besten afrikanischen Film.