Sommer 1979 in Nicaragua: Die Auseinandersetzungen zwischen den Sandinistas und dem Regime Somozas erreichen ihren Höhepunkt. Am Beispiel einer Familie zeichnet der Spielfilm nach, wie und warum sich die Bevölkerung auf die Seite der Befreiungsfront stellte.
Das Verhältnis Vater und Sohn wird dabei zum Spiegel der Spannungen zwischen Anhängern und Gegnern.
Agustin dient in der Guardia Nacional. Er hat ein paar Tage Urlaub, fährt zu seinen Eltern heim nach León. Die Menschen dort begegnen ihm, zumindest seiner Uniform, mit Ablehnung. Sein Vater arbeitet inzwischen für die FSLN, seine Schwester ist zur Guerilla in die Berge gegangen. Der Vater versucht, ihn zur Desertation zu überreden. Die Brutalität, mit der die Guardia in León gegen die Bevölkerung vorgeht, stürzt ihn in einen tiefen Zwiespalt.
Er entschließt sich, zur Frente Sandinista überzulaufen. Da nimmt sein Vorgesetzter bei der Guardia seinen Vater und seine Nachbarn als Geiseln und droht, sie zu erschießen, wenn Agustin sich nicht freiwillig stellt….
