Regisseur Idrissou Mora-Kpai begleitet seinen Freund Issa bei seinem Besuch in Arlit. Er hat dort lange Jahre gelebt und will nun seine Freunde von früher besuchen. In den Siebziger Jahren war Arlit aufgrund seines Uranvorkommens, das von der französischen Firma Cogema ausgebeutet wurde, ein Eldorado und die Drehscheibe der Region. Seit den Aufständen der Tuareg Anfang der Achtziger Jahre und dem Rückzug des Unternehmens aus der Region ist Arlit zu einer Geisterstadt und einer Anlaufstelle für illegale Immigranten auf dem Weg nach Algerien geworden. Der Film beschäftigt sich mit der überraschenden Vielzahl von unterschiedlichen Ethnien, einem Ergebnis der kontinuierlichen Migration, die die Stadt zu einem unvergleichlichen, phantastischen Ort machen.
Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie (INFOE), www.infoe.de
Der Regisseur Idrissou Mora-Kpai ist eingeladen.




