Eine türkische Familie in Hamburg leidet unter den sich immer deutlicher zeigenden Rissen eines Daseins zwischen zwei Kulturen: Während die Eltern die Traditionen ihrer alten Heimat aufrechterhalten, schlagen die drei Kinder unterschiedliche Wege ein, stoßen jedoch bald an die Grenzen, die ihnen die überlieferten Traditionen setzen. „Aprilkinder“ handelt von der Heimatlosigkeit und Trauer, die bei der älteren Generation durch den Verlust der alten Wurzeln ausgelöst wird; von der Handlungs- und Entscheidungsunfähigkeit der Kinder. Die Sehnsucht nach einem Leben jenseits fremdbestimmter Gesetze scheint Utopie.
Eine türkische Familie in Hamburg leidet unter den sich immer deutlicher zeigenden Rissen eines Daseins zwischen zwei Kulturen: Während die Eltern die Traditionen ihrer alten Heimat aufrechterhalten, schlagen die drei Kinder unterschiedliche Wege ein, die sie jedoch bald die Grenzen eines selbstbestimmten Lebens erkennen lassen. Die in lakonisch-knappe Spielszenen aufgelöste Beschreibung von Orientierungs- und Heimatlosigkeit verliert sich gelegentlich in einem Zuviel an Handlungsfäden, überzeugt aber dennoch durch die behutsame Einlassung auf die vielfältigen Konflikte von Einwanderern zwischen den Generationen und Kulturen. Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)
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