Der französische Regisseur Raymond Depardon reist allein und mit einer minimalen Ausrüstung quer durch den afrikanischen Kontinent, vom Kap bis nach Kairo. Dabei entsteht ein filmisches Tagebuch, in dem er die Not und das Leiden, die ihm auf seinen Fahrten begegnen, zusammen mit den Gefühlen festhält, die er bei seinen Erlebnissen empfindet. – Preis für den „Besonderen Dukumentarfilm“ in München 1997.
Filmisches Tagebuch, das während einer fünfmonatigen Reise quer durch den afrikanischen Kontinent entstand und in einer Vielzahl von Bildern, Tönen, Kommentaren und Reflexionen über dessen Viefalt, Widersprüchlichkeit, die Schönheit sowie die Agonie nachdenkt. Zwar muss man sich an den langsamen Erzählfluß bei dieser Durchquerung von Süd nach Nord erst gewöhnen, die
Faszination angesichts des hochintelligenten Dokumentaressays entwickelt sich aber stetig, während sich die Erzählung zu einem grundsätzlichen politisch-moralischen Diskurs über den filmischen Blick verdichtet. (O.m.d.U.)
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)
