Am Ende des 18. Jahrhunderts: In der Osterwoche besucht ein kubanischer Großgrundbesitzer seine Plantage und ruft 12 Sklaven zu sich. Er wäscht ihnen die Füße, setzt sich mit ihnen an einen Tisch zu einem Mahl, wie Jesus mit seinen Jüngern. Am Karfreitag treibt der Aufseher die Sklaven zur Arbeit an. Sie verweigern, es kommt zum Konflikt.
Die Sklaven nehmen den Aufseher gefangen und wollen vom Großgrundbesitzer Gerechtigkeit. Der aber sendet einen bewaffneten Trupp.
In diesem Film werden die unmenschlichen Ausbeutungsmethoden und die Auflehnung der Sklaven dagegen gezeigt. Die Diskrepanz einer geistigen Haltung auf der Basis des Christentums und die Realität auf einer Zuckerrohr-Plantage werden durch den sehr religiösen und reichen Grafen aus Havanna personifiziert. In der Osterwoche besucht er seine Plantage und ruft 12 Sklaven zu sich. Er wäscht ihnen die Füße, setzt sich mit ihnen an einen Tisch zu einem Mahl, wie Jesus mit seinen Jüngern. Leutselig unterhält er sich mit den Sklaven, erzählt ihnen, dass die Glückseligkeit darin besteht, jede Form von Schmerz und Qual mit Demut und Freude zu ertragen. Am Freitag kehrt der Graf in die Stadt zurück. An diesem Karfreitag kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen den Aufsehern und den Sklaven, denn sie werden zur Arbeit gezwungen, die sie jedoch verweigern. Die Sklaven nehmen die Aufseher gefangen und senden dem Grafen eine Botschaft, damit er für Gerechtigkeit sorgt. Der Graf nimmt diesen Widerstand der Sklaven nicht hin, es folgt eine Auseinandersetzung zwischen der bewaffneten Macht und den Sklaven, die ihr Schicksal nicht mehr gottgegeben abtun, sondern selbst um ihre Befreiung kämpfen. (rr-22-10-03)
