Ein japanischer Angestellter, der seine untreue Ehefrau erstochen hat, rettet eine Selbstmörderin und gibt ihr einen Job. Damit kommt aber auch seine alte Angst vor Gefühlen und vor seiner Vergangen-heit wieder… – Der Regisseur, bekannt durch seinen Film “Schwarzer Regen”, schuf eine eindrucksvolle Studie über Einsamkeit und Isolation. – Auszeichnung in Cannes 1998.
Ein japanischer Angestellter, der seine untreue Ehefrau erstochen hat, wird nach acht Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Ein Aal, der dort sein einziger „Gesprächspartner“ war, begleitet ihn in der Freiheit, wo der Mann als Friseur einen Neuanfang versucht. Als er eine Selbstmörderin rettet und in seinem Laden beschäftigt, werden alte Ängste wach. Der meditative Rhythmus und ein eigenwilliger, sowohl der Kunst der Reduktion als auch einem Realismus
verpflichtete Erzählstil verweigern sich gängigen Sehgewohnheiten.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)
