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A place called Chiapas

A place called Chiapas

Am 1. Januar 1994 begann in der südwestmexikanischen Region Chiapas der Aufstand. Die zapatistische Befreiungsarmee eroberte im Handstreich fünf Städte und sorgte für weltweite Schlagzeilen. Die Initiative versandete jedoch unter dem Druck von Regierungsarmee, Polizei und Todesschwadronen. Die kanadische Filmemacherin beschreibt in ihrem parteinehmenden Film nicht nur den Zustand der Stagnation, sondern stellt internationale Zusammenhänge ebenso dar wie das Leiden der Zivilbevölkerung und den Widerstand der verbliebenen Rebellen, die auf eine Verbesserung der Situation ihrer Landsleute drängen.

Dokumentarfilm über den Aufstand in der südwestmexikanischen Region Chiapas, der 1994 von der Befreiungsarmee recht erfolgreich begonnen wurde, dann jedoch unter dem Druck von Regierungsarmee, Polizei und Todesschwadronen zunehmend versandete. Die kanadische Filmemacherin, die sich acht Monate im Krisengebiet aufhielt, beschreibt in ihrem parteinehmenden Film nicht nur den Zustand einer Stagnation, sondern stellt internationale Zusammenhänge ebenso dar wie das Leiden der Zivilbevölkerung und den Widerstand der verbliebenen Rebellen, die auf eine Verbesserung der Situation ihrer Landsleute drängen; auch die engagierte Position der Kirche als Fürsprecherin der Unterdrückten kommt zur Sprache.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)
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