Fading Portraits

Didan va boodan

TerminSonntag, 1. Dezember 2019 | 16:00 | Museum Ludwig
In Anwesenheit der Fotografin Maryam Zandi
Produktion Iran | 2019
Regie Farhad Mohammadi, Ali Shilandari
Sonderreihe1979 - Revolution der Bilder

„Die Kamera ist meine Waffe“, sagt Maryam Zandi, eine der profiliertesten iranischen Fotografinnen. Ihre Aufnahmen der Revolution von 1979 sind authentische Zeitzeugnisse. Mit professioneller Distanz und ohne propagandistische Botschaft fing die damals 32-Jährige die Atmosphäre auf den Straßen, die Freude und Hoffnung der Menschen ein. Viele dieser Fotoarbeiten blieben jedoch jahrzehntelang unter Verschluss oder nur eingeschränkt zugänglich.
Der Filmemacher Ali Shilandari begleitet Zandi bei dem aufreibenden Versuch, ein Album ihrer Revolutionsfotografien in unzensierter Fassung zu publizieren und ihr Recht als Künstlerin durchzusetzen.

Die Fotografin wird im Anschluss einige ihrer Fotos und deren Geschichte vorstellen!

Maryam Zandi (*1946 in Gorgan)
Nach ersten frühen Fotopreisen arbeitete Zandi zwölf Jahre lang beim staatlichen Fernsehen und fotografierte die Ereignisse der Revolution. 1982 erschien „Turkmen & Desert“, 1989 setzte sie ihr Langzeitprojekt „Portraits“ (Aufnahmen iranischer Kulturschaffender) fort. Ihre mit Ebrahim Haghighi herausgegebenen Kalender hatten immensen Einfluss auf die Verbreitung der Fotografie im Iran. 2010 wurde ihr der „Sheed Award“ verliehen, den sie 2014 erneut für ihre jüngste Publikation „1979 Revolution” erhielt.

Ali Shilandari (*1967 in Kermanshah)
Vor seinem Debüt „Fading Portraits“ arbeitete er als Kameramann für „Cypher und Lion“, „Jenayateh Movajah“ und andere Kurzfilme. Er ist Gründungsmitglied der „Isfahan Society of Photographe“.

Länge 55 Min.
Fassung (keine Angabe)
Format (keine Angabe)
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Handlungsland Iran
Stichworte Dokumentarfilm