Wenn die Kraniche ziehen

Letjat Zhuravli

TerminSamstag, 29. Juni 2013 | 21:00 | Museum Ludwig
Dienstag, 1. September 2020 | 20:00 | OFF Broadway
Zum Antikriegstag - Mit anschl. Gespräch
Produktion UdSSR | 1957
Regie Michail Kalatosov
SonderreiheRetrospektive Michail Kalatosov
Themenschwerpunkt Städtepartnerschaften - Köln und alle Welt

WENN DIE KRANICHE ZIEHEN wurde 1958 beim Filmfestival in Cannes mit dem Hauptpreis GOLDENE PALME prämiiert. Man sprach damals von einer „Kinorevolution“ in Russland. Der Film überraschte nicht nur durch seine Form, eine bewegte, unkonventionelle Kamera, die an die expressive Bildsprache des sowjetischen Stummfilms erinnerte, sondern auch durch seine Geschichte.
Der Film zeigt das Schicksal des Liebespaares Veronika und Boris, deren Heiratspläne der zweite Weltkrieg zunichte macht.
Für die Sowjetunion war es etwas Neues, beim Thema Krieg das persönliche Leid anstatt des heldenhaften Kampfes für das sozialistische Vaterland in den Mittelpunkt zu stellen. Nach einer Umfrage unter Cineasten der ehemaligen Sowjetrepubliken im Jahr 2001 wurde WENN DIE KRANICHE ZIEHEN zum „Besten sowjetischen Film aller Zeiten“ gewählt.

Wir zeigen ihn am Antikriegstag 1. Sept. 2020 in Zusammenarbeit mit dem 'Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln – Wolgograd e.V.' (ehem. Stalingrad). Anlass ist der Jahrestag des Überfalls Deutschlands auf Polen (1. Sept. 1939) und der Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs in Asien (Kapitulationsunterzeichnung Japans am 2. Sept. 1945). Mit anschließendem Gespräch.
www.wolgograd.de

Länge 90 Min.
Fassung Russisch m. dt. U.
Format DCP
Handlungsland UdSSR
Stichworte Drama, Geschichte / Kolonialisierung, Historienfilm, Krieg / Frieden, Schwarzweiß-Film
Verleih trigon (Schweiz)